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Eine Lebensgemeinschaft

Eine Kommune?
Nein, eigentlich eine Lebensgemeinschaft!


Das Wort Kommune habe ich nur wegen seines Bekanntheitsgrades gewählt, weil jede/r weiß, dass in einer Kommune mehrere Menschen zusammen leben. Das wollte ich, aber die Bezeichnung Lebensgemeinschaft trifft besser auf mein Vorhaben zu.
Laut Duden versteht man unter einer Kommune,
Eine Wohngemeinschaft, die bürgerliche Vorstellungen hinsichtlich Eigentum, Leistung, Konkurrenz und Moral ablehnt.


Und das wollte ich nicht, denn an der wörtlichen Umsetzung dieser Umschreibung sind nämlich die meisten Kommunen gescheitert.


Ich nenne es lieber Lebensgemeinschaft,

denn ich lege großen Wert auf ein selbstbestimmtes freies Leben in dem Platz sein sollte für eine persönliche Weiterentwicklung und Selbstverwirklichung.


In dieser LG. sollte jeder sein Eigentum behalten können und seiner Leistung entsprechend entlohnt werden sofern sie/er Arbeiten für andere Mitglieder mitmacht.
Konkurrenz ist der Motor des Fortschritts, verursacht zwar auch Stress und andere von den meisten Menschen unerwünschte Nebenwirkungen. Es gibt jedoch Menschen die das brauchen, die wollen sich bei der Arbeit richtig auspowern und den Erfolg spüren. Wer allerdings Stress im Privaten Bereich unbedingt braucht ist hier fehl am Platz.
Moral wird von Menschen vorgegeben, aber wer kann sie schon definieren, und wer fragt schon nach Moral, wenn es um seine eigenen Interessen geht?

Jede/r geht ihrer/seiner Arbeit nach, aber man lebt und liebt zusammen.
Und dazu muss man nicht unbedingt ein Hippie sein.

Mach’s doch mal wie Henry Ford, von Ihm stammt folgender Satz.
“Ich prüfe jedes Angebot, denn es könnte die Chance meines Lebens sein“!

Ich weis, dass es nicht einfach sein wird dieses Konzept zu realisieren, wohl die meisten müssten eingefahrene Wege verlassen und sehen dies als ein großes Risiko. Andere sind vom Glauben her entsprechend geprägt oder gar verängstigt und sehen sich schon in der Hölle schmoren wenn sie nicht “ihren Glauben” entsprechend leben. Und zu guter letzt gibt es auch heute noch diejenigen, welche sich Gedanken darüber machen, was wohl die Nachbarn dann von ihnen denken. All diese Unschlüssigen kann ich nur mit dem Satz beruhigen
“Fürchtet Euch nicht, ich bin bei Euch“.

Im Moment sind es auch für mich noch Träume, aber
“Träume sind unverzichtbar wenn man die Zukunft gestalten will“.

Der Glaube hat noch keinen Berg versetzt, aber mit dem Willen könnte man es schaffen!